Sommerschule in Berlin, Juli 2011

Sommerschule in Berlin von 3. bis 23. Juli 2011

Vom 3. bis zum 23. Juli 2011 fand an der Freien Universität Berlin eine Sommerschule zum Thema “Lokale Konflikte verstehen – Entwicklungschancen nutzen” statt. Die Sommerschule ist ein Teil des gleichnamigen Projekts, das von der Volkswagen Stiftung finanziert wird.  An der Schule nahmen Lehrer/-innen von den Universitäten OschSU (Kirgisistan) und KBSU (Russische Föderation, Kabardino-Balkarien) teil (siehe Teilnehmerliste). Die Ausbildung wurde von Lehrern und Forschern der Freien Universität Berlin, sowie internationalen Experten im Bereich Konfliktforschung und -Regelung (siehe  Teilnehmerliste) durchgeführt. Die Teilnehmer der Sommerschule sammelten Kenntnisse und Fähigkeiten zur Identifikation, Analyse und Prognose von  Konfliktaustragung. Der Lernprozess basierte auf drei Blöcken (siehe Plan der Sommerschule):

- Theoretische und methodische Grundlagen für die Analyse von Konflikten;
- Methoden für die Konfliktanalyse;
- Entwicklung von Lehrplänen und Kursen für die weitere Einführung in den Fachbereichen der Universitäten.

Die Struktur der Ausbildung gliedert sich in vier Lernmodulen:  Akteure im Konflikt, Ressourcen im Konflikt, (konfliktregelnde) Institutionen, und Entwicklung. Diese Module spiegelten sich in entsprechenden Kontexten jeder Blöcke wieder – in den theoretischen, methodischen, methodologischen und pädagogischen.

Der Unterricht wurde in Form von mehrseitigen Dialogen und kritischen Diskussionen geführt. Dazu bereitete sich jede/-r Teilnehmer/-in  vor indem die empfohlene Literatur (Lehrtexte) bearbeitet, sowie eine Präsentation über einen im Feld untersuchten spezifischen Konflikt erstellten wurde (Präsentationen der Studierenden).

Einen Einblick in die Inhalte und in die Art der Diskussion kann man durch die täglich erstellten Protokolle und durch die Ergebnissicherung erhalten.

In der Fotogalerie finden Sie Bilder vor der diesjährigen Sommerschule 2011 in Berlin.